Neuerungen im Schwimmen                                                   

Grundsätzliche Ausrichtung

 

Niveaustufen als Konkretisierung der Phasen zum sicheren Schwimmen können

Leitidee: Allen Schülerinnen und Schülern in der Grundschule das "Sicher-Schwimmen-Können" als Teil der körperlichen Grundbildung vermitteln

Ziel: Moderner Schwimmunterricht mit mehrperspektivischen Ansatz unter Berücksichtigung individueller Bedarfe
 


Mit der Orientierung an Niveaustufen wendet sich der Schulschwimmunterricht von den bekannten "klassischen" Schwimmabzeichen ab. Die Deutschen Prüfungsordnung "Schwimmen", die u.a. das Frühschwimmerabzeichen (Seepferdchen) sowie den Deutschen Schwimmpass in Bronze, Silber oder Gold beinhalten, hat weiterhin Bestand.

Eltern, deren Kinder außerschulisch bei Schwimmvereinen, Schwimmschulen, DLRG oder Bäderbetriebe das Schwimmen erlernen, können sich dort die erreichte Niveaustufe zwecks Vorlage bei der Schule und Ausstellung des Schulschwimmpasses bescheinigen lassen. Das Bronzeabzeichen des Deutsches Schwimmpasses wird gleichwertig zur Niveaustufe 4 "Sicheres Schwimmen" anerkannt.

 

 


 
 
 

Die 1. Niveaustufe umfasst die körperlichen Wahrnehmungen  und Adaptionen an die physikalischen Eigenschaften und Wirkungen des Wassers. Sie bildet die Voraussetzung für die solide Aneignung der Grundfertigkeiten des Schwimmens und umfasst vielfältige Gelegenheiten, das Wasser freudvoll zu erleben, zu erfahren und wahrzunehmen.

Die 2. Niveaustufe ist erreicht, wenn die Grundfertigkeiten des Schwimmens (Atmen, Tauchen, Gleiten, Springen, Rollen, Dehen und Fortbewegen) beherrscht werden.

Die 3. Niveaustufe verbindet die Grundfertigkeiten und die Fähigkeit, schwimmen zu können. Diese Basistufe ist definiert als Mindestanforderung.

Erst mit Erreichen der 4. Niveaustufe kann man "Sicher schwimmen".