Klasse 4b                                                       
 

Juli 2010

 

 


 

Projektwoche 2010: Ziege, Pfau und Hase.

In den Klassen 4 a und 4 b mit den Lehrerinnen Susanne Just und Barbara Voß-Werner drehte sich alles um diese drei Tiere. Fünf Tage lang wurde dazu gelesen, recherchiert, geschrieben und gebastelt. "Und das mit viel Spaß", wie Nathanael Geburzi versichert. In einem weiteren Text stießen die Kinder auf das "Flabellum". "Das ist ein ,Fächer, der aus den Federn von einem Pfau gemacht wurde. Bei der Prozession zu Libori wird er vor dem Schrein hergetragen"; weiß Anna Hunstig jetzt.


Die Schüler schrieben Geschichten über den Weg von Le Mans nach Paderborn. Hier gab es für die Gesandten Hindernisse zu überwinden, Räubergeschichten und so manches Wunder, bei dem natürlich der Pfau im Spiel war, der laut Legende vorausgeflogen sein soll.  "Die Ziege, der Pfau und die drei Hasen - wurden ausgewählt, weil sie alle etwas mit Paderborn zu tun haben", weiß Mia Maria Ceynowa: "Der Pfau begegnet uns an vielen Stellen, besonders oft aber im Dom. Die Hasen, weil sie aus dem berühmten Drei-Hasen-Fenster sind, welches ebenfalls ein Wahrzeichen Paderborns ist. Die Ziege, weil eine Ziege Anfang der sechziger Jahre im Auffenbergschen Garten am Liboriberg lebte." Einmal ist sie über die Jesuitenmauer gesprungen, dann ist sie durch die Stadt gelaufen und keiner konnte sie aufhalten", ergänzt Marianne Gockel.

Zum Thema Hasen wurde zunächst im Internet mit der Suchmaschine Hamsterkiste.de recherchiert. Am meisten Spaß hat es den Viertklässlern aber gemacht, eine Geschichte zu schreiben, wie die Hasen in das "Drei-Hasen-Fenster" gekommen sind. Der Spruch "Der Hasen und der Löffel drei, und doch hat jeder Hase zwei", durfte nicht fehlen und auch nicht eine originelle Erzählidee zu diesem Phänomen. Die besten Hasengeschichten haben die Kinder ausgewählt und als Stabpuppenspiel eingeübt. "Die Puppen und die Hintergrundbilder waren natürlich selbstgebastelt. Diese Aufgabe war am aufregendsten", findet Luca Plotz.

Zum Abschluss der Buchwoche waren alle Eltern eingeladen: Die Stabpuppenspiele wurden aufgeführt, die Geschichten vorgelesen, die Bilder gezeigt.

 

 


 

03/2010

An der Karlschule in der Südstadt wird Lesen großgeschrieben. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: "Lesen ist wie Schokolade, die auf der Zunge langsam schmilzt", prangt es in großen Lettern von einer Wand im Treppenhaus. Ein direkt auf den Putz gemaltes Bild zeigt ein Mädchen, auf dem Boden liegend - und ganz genüsslich vertieft in ein Buch.

Nur ein paar Meter weiter schmückt ein anderes Bild die Wand: Ein Junge, der bequem im großen Ohrensessel sitzt und, natürlich, ein Buch liest. Vermutlich ein spannendes. "Lesen ist wie Achterbahn fahren und dabei das Kribbeln im Bauch zu spüren", steht darüber geschrieben. Schöner kann man es nicht beschreiben.


Doch die Jungen und Mädchen an der Karlschule schmökern längst nicht nur gern in Büchern: Zumindest die Viertklässler sind schon fleißige Zeitungsleser und machen mit ihren Lehrerinnen Barbara Voß-Werner und Susanne Just beim NW-Zeitungsprojekt Klasse! Kinder mit.

Sechs Wochen lang lesen die Kinder in der 4a und 4b täglich die regionale Tageszeitung im Unterricht und sind über das aktuelle Geschehen stets bestens im Bilde. Sie finden sich in den großen Blättern zurecht, wissen, was Recherche bedeutet, haben selbst schon Berichte geschrieben und wissen um den Unterschied zwischen Bericht und Kommentar. Sogar im Sport haben sie die Zeitung eingesetzt und auch im Kunstunterricht: aus Schnipseln entstanden schöne Bilder.